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der Saluki und warum für uns
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der SALUKI.......

 

“Geschenk Allahs” und “der Edle” sind nur zwei von vielen Redewendungen, die den SALUKI beschreiben.

Der SALUKI ist eine uralte Rasse, die meist in Zusammenhang gebracht wird mit den Nomadenstämmen des Nahen und Mittleren Ostens, Südostasiens und Nordafrikas. Sie ähneln auch sehr den Rassen, die schon zu Zeiten der ägyptischen Pharaonen abgebildet wurden.

Ihm wurde erlaubt, in den Zelten zu schlafen und er war der einzige Hund, von dem angenommen wurde, er sei “rein”, im Islam wurden alle anderen Hunderassen als “unrein” bezeichnet. Er war ein unentbehrlicher Bestandteil des Lebens der Nomadenvölker des Nahen Ostens. Sie sind nicht unerheblich an der Ernährung ihres Menschen beteiligt gewesen, da sie dahingehend erzogen und gezüchtet wurden, das Wild zu erjagen, ohne es zu töten, da es ansonsten, dem Glauben zu Folge, “unrein” gewesen wäre.

Ein Verkauf der schönen und ebenmäßigen Tiere war ausgeschlossen.

Der SALUKI ist kein Hund für jedermann. Seine Erziehung erfordert Geduld, Hundeverstand, Entschlossenheit und nicht selten gehört auch eine Portion Überzeugungskraft dazu ihn zu bewegen einen Befehl auszuführen. Am Besten man gibt ihm das Gefühl, es sei seine Idee gewesen, nicht die des Menschen. Er wird kommen, wenn sie ihn rufen, aber erst dann, wenn er es für richtig hält.

Es ist es nicht unbedingt ratsam, ihn im Feld oder Wald frei laufen zu lassen, denn ist erst einmal ein Hase oder Vogel etc. anvisiert, gibt es kein halten mehr. Der immerhin bis über 60kmh schnelle SALUKI wird sie nicht hören wollen und können, seine Konzentration ist nur noch auf das zu erjagende Wild fixiert.

Um ihm diese Gefahren unserer heutigen Umwelt, wie Straßen voller Autos oder auch übereifriger Jäger zu ersparen und ist kein geeignet großes und eingezäuntes Grundstück vorhanden, gibt es jedoch auch die Möglichkeit, durch Windhundrennen ihm wenigsten ein wenig Sinn und Spaß seines Ursprunges zu erhalten. Er wird es ihnen durch ein ausgeglichenes Wesen danken.

Lebt der SALUKI mit verständnisvollen Menschen, die die Persönlichkeit und Einzigartigkeit seiner Rasse respektieren, passt er sich problemlos an. Es ist eine Freude, eine solchen eleganten, intelligenten und selbständigen Hund zu besitzen. Er ist anhänglich, ohne Unterwürfig zu sein. Er vermag, wie kaum ein anderer Hund, die Stimmung seines Menschen zu spüren und Trost zu geben, wenn er traurig ist oder ausgelassen zu sein, wenn Spaß angesagt ist.

Ist dies alles der Fall, wird es ihnen den Atem rauben und sie werden einen solchen Begleiter nie wieder missen wollen.

DER  SALUK  IST  KEIN  HUND.
ER  IST  EIN GESCHENK  ALLAHS;
ZU UNSEREM NUTZEN  UND
ZU  UNSERER  FREUDE  GEGEBEN.

(arabisches Sprichwort)



und jetzt noch warum und vor allen Dingen wie kamen wir zu einem  Saluki:


Unsere Tochter Eileen wollte schon lange einen Hund haben, wir aber nicht. Irgendwann war dann das Thema wieder brennend heiß. Langsam waren wir auch so weit, das wir es uns vorstellen konnten, ein neues Familienmitglied aufzunehmen. Aber jetzt wurde es ja erst mal schwierig! Was soll es denn überhaupt für ein Hund sein?

Also ging ich los und besorgte einige Bücher über verschiedene Hunderassen, aber das einzige, vorüber wir uns schon einig waren, war, daß es kein kleiner Hund sein sollte und all zu schwer sollte er auch nicht sein (Mama muß ihn ja auch mal tragen können) und möglichst nicht allzu vorbelastet, wenn überhaupt möglich, von irgend welchen Erbkrankheiten. Darüber war nämlich fast bei jeder Rasse etwas zu lesen (HD, Nierensteine usw). Gefallen sollte er uns natürlich auch. Irgendwie kamen wir aber auf keinen gemeinsamen Nenner, bis Frank eines Tages bei einem Bericht im Fernsehen einen Hund sah, der ihn faszinierte. Aber bis ich ins Wohnzimmer kam, war kein Hund mehr zu sehen. Also wälzte ich wieder sämtliche Bücher nach seiner Beschreibung, bis wir die Rasse endlich fanden. Komisch, sie war uns noch gar nicht aufgefallen, wo doch alles, was da stand, in etwa unseren Vorstellungen entsprach.

Es war ein SALUKI.

Jetzt wurde es spannend, wo bekommt man denn so einen Hund her und wo können wir ihn einmal in Natura erleben, ob er denn wirklich zu uns paßt. Nach endlosem suchen im Internet kam ich auf die DWZRV Seite. Ich rief dort an und man schickte uns eine Züchterliste.

Also wieder telefonieren. Irgendwann bei meinen endlosen Telefonaten hatte ich Willi Fuchs aus der Eifel am Telefon (el Mahbub). Wir hatten ein ziemlich langes, sehr nettes und informatives Gespräch an dessen Ende wir uns für das nächste Wochenende verabredeten. Er hatte nämlich gerade einen Wurf und es gab auch noch einen schwarzen Salukirüden.(das hatte ich mir nämlich auch noch in den Kopf gesetzt, schwarz muss ER sein).

Wir fuhren das nächste Wochenende also in die Eifel. Und was wir da erlebten, übertraf noch bei weitem unsere Vorstellungen. Es empfingen uns 13 erwachsene Salukis nebst 7 Babys. Nebenbei natürlich auch Fam. Fuchs. Es war überwältigend. Erst großes Bellen und dann aber freundliche und sehr neugierige Hunde, die uns abschnupperten und dann freundlich aufnahmen. Die Art, wie sie sich uns gegenüber benahmen, hat uns sehr beeindruckt und wir entschlossen uns ziemlich rasch, so ein süßes Baby zu uns nehmen. Wir hatten Glück, daß Fam. Fuchs das auch so sah. Wir fuhren die nächsten Wochen noch einige Male hin, um unseren Kleinen zu besuchen - bis wir O`Zazou el Mahbub endlich mitnehmen konnten.

Eigentlich wollten wir nur einen Hund, aber schnell wurde uns dann klar, daß es wohl nicht bei einem bleiben würde. Mittlerweile waren wir mit Fuchsens befreundet und als es ein Jahr später wieder einen Wurf gab war klar, das wir noch ein Baby zu uns nehmen würden. Noch keine 24 Stunden war unser Persian el Mahbub alt, als wir ihn uns aussuchten. Nach weiteren 3 Monaten, in denen wir ihn oft besuchten, konnten wir dann auch ihn mitnehmen.

Zwei Salukis brauchen aber ab und zu auch die Möglichkeit sich auszupowern, da der einzige Nachteil, wenn man überhaupt von Nachteil sprechen kann, ist, daß man sie besser nicht frei laufen läßt. Sie sind Jäger und wenn sie einmal etwas gesichtet haben, sind sie nicht mehr zu halten und heutzutage sind ja leider fast überall auch Straßen in der Nähe - das wäre uns zu gefährlich. Also gingen wir Anfang 2004 auf die Rennbahn nach Offenbach. Das macht uns und den Hunden sehr viel Spaß und wir haben eine Menge nette Leute mit den gleichen Interessen kennen gelernt.

Da in Offenbach im Mai 2004 auch eine Ausstellung war, haben wir einfach einmal daran teilgenommen und haben mittlerweile auch daran Spaß gefunden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (wie führt man den Hund richtig usw., wobei uns Willi und Marlies Fuchs immer helfende Ratschläge gaben) klappt auch das jetzt schon recht gut und wir werden so langsam ein eingespieltes Team.

Im Oktober 2004 hat O`Zazou sehr erfolgreich an seinem ersten Coursing, auch in Offenbach, teilgenommen. Er belegte den 1.Platz. (8 Salukirüden waren am Start).

Nun sind wir gespannt, was uns die nächsten Jahre bringen werden. 

Aber eins ist klar: Viel Spaß wird es sein.

Nachwort:

2005 zog noch ein dritter Saluki bei uns ein:

                Qawi-Shetan el Mahbub